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SF Software-Beratung

 Der nicht angenommene Auftrag und warum man einen Spiegel braucht


Eine recht große Firma aus Rastatt wollte gerne von uns eine Lösung, bei der von mehreren Computern, die auch noch auf verschiedene Stockwerke verteilt werden sollten, wenn möglich gleichzeitig auf ca. 30.000 Datensätze zugegriffen werden konnte. Fast utopisch für die damalige Zeit, und, wie wir beschlossen, eine Hausnummer zu groß für uns. Es gab zwar externe Festplattensysteme für die Commodore-Computer (von einem damals noch in einer Garage beheimateten Unternehmen namens Schneider & Koch übrigens, das seinerzeit auf unserer Kundenliste stand), aber das Risiko, uns mit etwas so neuem und teurem zu übernehmen, erschien uns zu groß. Trotz intensivstem Drängen von Seiten des Kunden baten wir ihn um Verständnis, dass wir diesen Auftrag nicht übernehmen wollten.

Der kurioseste Bug aus dieser Zeit: Ein Centronics 737 Drucker - oder war es ein 739? - jedenfalls ein kleines, preiswertes 9-Nadel-Gerät führte den Druckkopf nach dem Einschalten nicht, wie es sein sollte, nach links, sondern an den rechten Anschlag. Wenn er druckte, bewegte sich der Druckkopf genauso verkehrt von rechts nach links. Da die Nadeln aber in der "richtigen" Reihenfolge gefeuert wurden, druckte der Drucker - Spiegelschrift!

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