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SF Software-Beratung

 Vier Drucker gleichzeitig, und ist Italien nicht gleich um die Ecke?


Eine andere Firma, ein Arzneimittelhersteller, musste täglich einige Ausdrucke wie Lieferscheine und Rechnungen auf vier verschiedene Formulare drucken. Viel Hard- und Softwaretüftelei erforderte es, damit wir ihm vier Nadeldrucker an einen einzigen Computer anschließen konnten, darunter sogar einen der ersten Farb-Nadeldrucker, mittlerweile von NEC, mit denen wir einen Händlervertrag hatten. Der Kunde ziert heute noch unseren Kundenstamm.

Eine unserer Behauptungen aus dieser Zeit: Eines Tages wird jeder Computer einen grafikfähigen Bildschirm haben, denn die Hardware wird eines Tages so billig sein, das dies möglich ist. Und dann kann jeder Balken- oder Tortendiagramme auf seinem Bildschirm darstellen, anstatt nur auf einem der sündhaft teuren Stiftplotter zu zeichnen. Die Reaktionen darauf reichten von ungläubigem Staunen bis zum mitleidigen Lächeln: Jeder Bildpunkt einzeln ansteuerbar? Das wird immer unbezahlbar bleiben. Und wozu auch? Tortendiagramme - wäre natürlich schon toll. Aber trotzdem - das ist doch Utopie...

Ach ja: Der Typenraddrucker begann seinen Siegeszug, konnte man doch mit ihm endlich Briefe in Schreibmaschinenqualität auf dem Computer erstellen. Ein ganz kurioses Modell konnte sogar plotten: Auf einer Vorführung auf der Hannover Messe druckte er ein Koordinatenkreuz und eine aus Punkten bestehende, gedämpfte Sinuslinie, in dem er Papier und Druckkopf nach Bedarf vor und zurück bewegte. Da machte das Zugucken noch Spaß.

Viel Spaß hatten wir auch an einem Händlerkollegen, der einem gemeinsamen Kunden, einem Ein-Mann-Betrieb, vorschlagen wollte, wie der mit seiner Mutterfirma irgendwo im Land der Pizza Daten austauschen könnte: Die "Standleitung nach Italien" ist noch heute ein geflügeltes Wort bei uns...

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