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SF Software-Beratung

 Der erste Hacker und was eine Uhr alles bewirken kann


Witzbolde gibt es, und manchmal zeigen sie uns, wie manipulierbar Rechner sein können.

Ein solcher Witzbold bei einem unserer Großkunden machte sich zu DOS-Zeiten einen Spaß daraus, seiner Festplatte per LABEL-Kommando den Namen ZERSTÖRT zu geben (der Name konnte nur Großbuchstaben enthalten). Flugs rief er seinen Chef an: Sein PC sei kaputt und alle Daten verloren. Zum Beweis listete er das Inhaltsverzeichnis seiner Platte auf:

C:\>dir

Diskette/Festplatte in Laufwerk C: ist ZERSTÖRT

Verzeichnis von C:\

...

Der Chef glaubte ihm, und erst sein aufgeregter Anruf bei uns entlarvte den Scherzbold.

Der ließ sich aber nicht entmutigen: Die damals aktuelle Version von CT-Menü, einem Menüsystem für DOS-PCs, sollte es normalen Benutzern möglichst schwer machen, etwas anderes als die für sie vorgesehenen Programme auszuführen, und das auch noch im Netzbetrieb. Die erste eigene "Programmiersprache" von uns diente der Definition solcher Menüs. Ein Compiler brachte sie in eine vom Menüsystem interpretierte Binärform, die man nicht ändern können sollte.

Denkste. Der findige Mensch benutzte den Hex-Editor der ihm zugänglichen Norton Utilities und manipulierte direkt die in unverschlüsselter Form gespeicherten Bildschirminhalte für das Menüsystem. Der Kunde wünschte natürlich Besserung. Also verschlüsselte die nächste Version von CT-Menü die Menüdatei und stellte über kryptografische Mittel die Integrität des Menüs sicher. Damit erst war dieser Art von Manipulation ein Riegel vorgeschoben.

Tür und Tor öffnen konnte Software aber auch: Ein zur Imagepflege auf unseren PCs installiertes animiertes Logo (im Textmodus der damaligen PCs) und eine im Grafikmodus ausführbare Analoguhr (später sogar mit copyteam-Logo) machte mindestens einen späteren großen Kunden auf uns aufmerksam. Nur auf das Betrachten unseres Logos hin rief er bei uns an. So kamen wir zusammen und es begann eine bis heute reichende Kundenfreundschaft.

Viele Kunden mochten diese Uhr. Sie war für sie so etwas wie ein früher Bildschirmschoner. Heute können Sie übrigens wieder eine kleine Uhr von uns haben - natürlich wieder ganz auf dem Stand der Technik.

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